SwissSkills Landtechnikberufe: Adrian Krähenbühl ist Schweizer Meister


25.03.16 - Wiederum wurde im Bildungszentrum Aarberg nach Fehlern gesucht, geschraubt, getestet und geschwitzt. Die 16 besten traten vom 22. bis 23. März zu den SwissSkills 2016 an.



Wiederum wurde im Bildungszentrum Aarberg nach Fehlern gesucht, geschraubt, getestet und geschwitzt. Die 16 besten Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker der Schweiz traten vom 22. bis 23. März zu den SwissSkills 2016 an. Der neue Schweizer Meister kommt aus Niederösch, BE und heisst Adrian Krähenbühl (Lehrbetrieb: Studer AG, Lyssach). Die Silbermedaille geht an Ueli Wittwer aus Rüderswil, BE (Lehrbetrieb: Hans Burkhalter) und Bronze holt sich Andreas Maurer aus Süderen, BE (Lehrbetrieb:Walter Streit AG, Fahrni). Die drei Jungtalente setzten sich gegen 13 Mitstreiter durch und werden nun mit einem Stipendium belohnt, mit dem sie eine Weiterbildung in Angriff nehmen können.

Wir waren beim Wettbewerb dabei und konnten den Kandidaten bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Dienstag, 22. März 2016 morgens um 9.00 Uhr im Bildungszentrum Aarberg. In einer Stunde geht es los mit den Schweizermeisterschaften. Die Kandidaten stärken sich mit einem letzten Kaffee und vertiefen sich nochmals in ihre Unterlagen. In den verschiedenen Prüfungsräumen steht alles für den Wettbewerb bereit. Die Experten prüfen die Arbeitsmittel, Maschinen und Unterlagen. Ein letzter kurzer Schwatz und schon treffen die 16 Kandidaten ein. Im ganzen Wettbewerbsbereich herrscht angespannte Ruhe. Die Nervosität ist spürbar und als es um 10.00 Uhr endlich losgeht, ist die Erleichterung beinahe greifbar.

Der Wettbewerb
Konzentriertes Arbeiten wohin man schaut. Die SwissSkills sind nun in vollem Gang.Während zwei Tagen messen sich nun die Besten in Aarberg. Unter Zeitdruck und unter den Augen der kritischen Experten reparieren die 16 jungen Fachleute verschiedene Maschinen in einem vorgegebenen Parcours. Die vier Posten sind in die Kategorien mechanische Antriebe, Motoren, Elektrik und Hydraulik aufgeteilt. Für die Kandidaten knifflige, aber nicht unlösbare Aufgaben.

Ein Wettbewerb mit Ausstrahlungskraft
Neben den 15 Experten ist auch Thomas Jäggi, der Leiter Berufsbildung für den Fachverband Landtechnik des AM Suisse auf dem Wettbewerbsgelände unterwegs und begutachtet die Arbeit der Jungtalente.
Er weiss genau, was es braucht, um die SwissSkills zu gewinnen. «Es ist klar, dass das fachliche Können wichtig ist, aber dieses haben sich die Kandidaten bereits während der Ausbildung angeeignet. Zentral sind vor allem die weichen Faktoren. Wie können die Kandidaten mit Zeitdruck umgehen? Und wie teilen sie sich die Zeit ein? Dies hat schon oftmals den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausgemacht.»

Die Siegerehrung
Nach zwei anstrengenden Tagen durften sich die Kandidaten nach dem letzten Wettkampftag feiern lassen. Im Restaurant Krone in Aarberg wurden die SwissSkills-Teilnehmer von den Eltern und Freunden bereits erwartet. Nach dem Abendessen wurden endlich die Ränge verkündet.  Die Anspannung war noch einmal gross. Die drei bestplatzierten Teilnehmer erhalten ein Stipendium für ihre Weiterbildung. Ihnen stehen nun viele Weiterbildungsund Karrieremöglichkeiten offen. Sie können zum Beispiel die Meisterprüfung absolvieren oder an einer Fachhochschule studieren.

Zurück zur Liste